AKTUELLE MITTEILUNGEN
In Kuerze
JUSTIN WESTHOFF
ANDREA WESTHOFF
MWM-VERMITTLUNG
PROJEKTE + REFERENZEN
KOOPS + LINKS

 

Mediendienst vom 25.Oktober 2004

Zwischen Lippenbekenntnissen und realem Methusalem-Komplott
Zentraler Kongress "aktiv Altern" muss verschoben werden

° "Herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich in dieser Form des wichtigsten sozialpolitischen, gesellschaftlichen und medizinischen Themas der nächsten Jahre und Jahrzehnte annehmen."
° "Ihr Vorhaben passt genau in die Landschaft, es wird höchste Zeit, dass etwas geschieht."
° " Ihr multidisziplinärer Ansatz und die neuartige Struktur des Kongresses sind zu begrüßen."
° "Gerne werden wir uns bei Ihrem Kongress präsentieren."
… so oder so ähnlich der Zuspruch zum für den Oktober 2005 geplanten bundesweiten Kongress "aktiv Altern"mit internationaler Beteiligung.
Unterstützung kam vom Bundespräsidenten, von führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und von herausragenden Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachgebiete.
° "Wir möchten unser Unternehmen aus Imagegründen nicht mit dem Thema Alte in Verbindung bringen."
° "Unser Ministerium unterstützt Ihr Vorhaben nachhaltig, kann es aber nicht mit finanzieren."
° "Die Stiftung hält Ihr Thema für außerordentlich wichtig, möchte sich hier aber nicht engagieren."
° "Als Krankenkasse wissen wir, dass die demographische Entwicklung dringendes Handeln notwendig macht. Wir sehen uns jedoch nicht in der Lage …"
… so sah die Realität – zusammengefasst zitiert – aus. Für einen Kongress mit dem hohem Anspruch, den neuesten Stand der internationalen Wissenschaft zusammen zu tragen und gleichzeitig einen Anstoß für konkretes Handeln zu erarbeiten, bedarf es jedoch auch einer ausreichenden Finanzierung. Denn auch die Meinungsführer und Entscheider, die in Berlin zusammen kommen sollten, benötigen Planungssicherheit. Die hat die "Gesellschaft aktiv Altern" bisher nicht erzielen können.
Darum musste der Beschluss gefasst werden, das Projekt zu verschieben.
Womöglich sind wesentliche Institutionen nicht so weit, Verantwortung zu übernehmen.
Um so dankbarer sind wir jenen (zu wenigen) Institutionen und modern denkenden Unternehmen, die bereit waren, uns zu unterstützen, und denen es nicht so sehr um Selbstdarstellung als vielmehr darum ging, etwas zu bewegen.
Die eigens gegründete fachübergreifende "Gesellschaft aktiv Altern" wird mit aller Kraft daran weiter arbeiten, den führenden wissenschaftlichen Sachverstand zum Kongress – nun zu einem späteren Termin – zusammen zu bringen, die unterschätzten Ressourcen älterer Menschen zu aktivieren, ein positiveres Bild vom Altern und vom Alter zu implementieren und daraus konkrete Handlungsmaximen abzuleiten.
Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Prof. Horst Köhler übernommen. Kuratoriumsmitglieder sind Bischof Prof. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD, Prof. Ursula Lehr, Bundesministerin a.D., Manfred von Richthofen, Präsident des Deutschen Sportbundes, Dr. Manfred Richter-Reichhelm, Vorsitzender der Kassenärztliche Bundesvereinigung, Prof. Bert Rürup, Vorsitzender der Rürup-Kommission und Marion Caspers-Merk, Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium. Betrüblicherweise mussten wir sie alle sowie die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats vor einigen Tagen über die vorläufige Absage informieren.
Wie geht es weiter?
Ganz einfach: Die "Gesellschaft aktiv Altern" lamentiert nicht, sondern versucht es weiter.
Offensichtlich benötigt sie dazu aber noch mehr Unterstützung durch die Öffentlichkeit.
Alle Infos zu den bisherigen Planungen sowie über den erhofften Fortgang unter:

 
 
© xxmed.de, 2001