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Mini-Gefäß-Ultraschall zur Früherkennung von Tumor-Lymphknoten

Pressetext von Prof. M. Westhofen, Aachen
Vergrößerte Halslymphknoten können bedrohliches Frühzeichen gefährlicher und bösartiger Erkrankungen des Lymphsystems sein. Neue Entwicklungen der Ultraschalldiagnostik helfen, Patienten mit bösartigen Tumoren an Kopf und Hals frühzeitig richtig zu behandeln und gleichzeitig nicht notwendige Operationen zu vermeiden. Hierzu wurden von HNO-Ärzten und Kieferchirurgen zuverlässige Diagnosetechniken mittels hochauflösendem Duplex-Ultraschall erarbeitet, die inzwischen international Standards setzen. Dadurch ist überwiegend ohne Operationen und Punktionen die Beobachtung der Lymphknoten des Halses vor, während und nach Abschluss der Tumorbehandlung möglich. Derzeit werden diese neuen Verfahren an operativen Zentren und vereinzelt bereits in Praxen eingesetzt. Neuere Untersuchungen sind auf die Neubildung und Fehlanlage kleinster Gefäße in den Lymphknoten gerichtet. Die durch Ultraschallverfahren leicht erkennbaren, nur Millimeter-großen Gefäße innerhalb der Lymphknoten werden nämlich bereits durch wenige Millimeter große Tumorabsiedlungen in sehr frühem Tumorstadium verlagert. Dadurch ist nun die Frühdiagnose und empfindlichste Nachüberwachung an Lymphknoten und Absiedlungen bösartiger Tumoren in Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf möglich. Die Methode soll in der Tumorverlaufsüberwachung durch Kopf-Hals-Chirurgen daher deutschlandweit eingesetzt werden.
Untersuchung junger Patienten ohne Strahlenbelastung
durch modernen Gefäß-Ultraschall erspart Röntgendiagnostik
und hohe Kosten in der Medizin
Innerhalb von Lymphknoten von unter 1 cm Größe
sind bereits Tumoren durch Verlagerung
der winzigen Lymphknotengefäße erkennbar.
Fotos: HNO-Uniklinik Aachen
Unter der u.a. E-Mail-Adresse können Sie auch die beiden obigen Bilder (hier nur 72 dpi)
als druckfähige jpeg bestellen.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Martin Westhofen
Leiter der Sektion Kopf-Hals der DEGUM
RWTH Aachen
Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und Plastische Kopf- und Halschirurgie
Pauwelsstraße 30, D-52074 Aachen
(+49) 0241/808-9360/-9361; Fax: 808-2465
E-MAIL

 

 


 
 
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