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13. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, Fulda,
3. bis 5.11.05
Derzeitige Zusatzweiterbildung "Klinische Geriatrie" gefährdet
Patienten!
Stellungnahme von Dr. Dieter Lüttje, Weiterbildungsbeauftragter
der DGG
Die Weiterbildung in Klinischer Geriatrie als Spezialität sollte
sich nach übereinstimmenden, fachlich fundierten Forderungen auf
nationaler wie europäischer Ebene in Basisweiterbildung und Spezialweiterbildung
gliedern.
Die Basisweiterbildung ist parallel zur internistischen Basisweiterbildung
in anderen Schwerpunkten (Common Trunk Innere Medizin) zu sehen.
Die Spezielle Weiterbildung beinhaltet geriatrische Aspekte von Neurologie,
Psychiatrie, Orthopädie, Intensivmedizin, Sozial- und Rehabilitationsmedizin,
vor allem aber fundierte Geriatrische Weiterbildung.
Die Gesamtdauer von sechs Jahren Weiterbildung sollte sich aus zwei bis
drei Jahren Basisweiterbildung und drei bis vier Jahren spezieller Weiterbildung
zusammensetzen.
Eine Zusatzweiterbildung Altersmedizin, gegebenenfalls auch modular berufsbegleitend
aufgebaut sollte für hausärztlich versorgende Allgemeinmediziner
und Internisten angeboten werden.
Die jetzige Form der Zusatzweiterbildung Klinische Geriatrie ist von Zugangsvoraussetzungen,
Dauer und Inhalten nicht geeignet, eine fachlich adäquate, spezielle
ärztliche Versorgung älterer und hochbetagter Menschen sicherzustellen
und sie entspricht auch nicht den europäischen Empfehlungen.
Die DGG wird unverändert alle zuständigen ärztlichen
und politischen Gremien und die Öffentlichkeit über diese Gefährdung
und Missachtung der Gesundheit Älterer informieren.
Ansprechpartner:
Dr. Dieter Lüttje
Chefarzt der Geriatrie im Klinikum Osnabrück
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
Weiterbildungsbeauftragter
Mail
homepage der DGG
PRESSE-Kontakt:
MWM-Vermittlung
Kirchweg 3 B, 14129 Berlin
Tel.: (030) 803 96 86, Fax: -87
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