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Hochdotierte Auszeichnungen vergeben

Anlässliche des Kongress 2004 der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)
Berlin, 24.11.2004 –
Beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) mit über 4.000 Teilnehmern im ICC Berlin erhielt der Verein "Anti-Stigma-Kampagne Münster" den "Antistigma-Förderpreis" der DGPPN. Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung nahm Frau Linde Schmitz-Mohrmann entgegen.
> zum Thema Stigma – Ausgrenzung von seelisch Kranken – siehe hier
Prof. Dr. Martin Bohus aus Mannheim erhielt den Psychotherapiepreis der DGPPN, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Prof. Bohus erhielt die Auszeichnung für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Psychotherapie der Borderlinestörungen.
> Zu Borderline-Störungen siehe hier
Der 2. Preisträger ist PD Dr. Georg Wiedemann aus Frankfurt/M. für seine Arbeiten auf den Gebieten Psychoedukation sowie "Angst und Depression".
Der Förderpreis der Christina-Barz-Stiftung wurde an Dr. Christian Holtkamp aus Aachen verliehen. Dr. Holtkamp hat sich umfassend mit Essstörungen beschäftigt und wird das Preisgeld von 15.000 Euro für einen Forschungsaufenthalt in London nutzen.
Der "Forschungspreis Imaging in der Psychiatrie und Psychotherapie" ging an Frau PD Dr. Almut Engelin (Münster). Dieser in Kooperation mit der Firma Astra Zenica vergebene Preis ist mit 25.000 Euro dotiert, die für einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt im Ausland (in diesem Fall an der Cornell-University) eingesetzt werden müssen.
Der Wyeth-Forschungspreis "Depression und Angst" ging an Dr. Alexander Neumeister (Wien/Bethesda) für Arbeiten auf dem Gebiet des serotonergen Systems.
Das GSK-Stipendium zur Erforschung bipolarer affektiver Störungen, ein mit 15.000 Euro ausgestattetes Nachwuchsprogramm, erhielten Dr. Jens Benninghaus (LMU München) für Grundlagenforschungen (Lithium-Mausmodell) sowie Dr. Florian Schlagenhauf (Charité) zu Arbeiten auf dem Gebiet der bipolaren Depression.

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