AKTUELLE MITTEILUNGEN
STARTSEITE
JUSTIN WESTHOFF
ANDREA WESTHOFF
MWM-VERMITTLUNG
PROJEKTE + REFERENZEN
KOOPS + LINKS

 

 

Durch
Gemeinsames
Gestalten
Gewinnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

57. Kongress der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
Hamburg (CCH) 16. bis 19. September 2008


Der Kreißsaal im Jahr 2015
Pressetext von Prof. P. Husslein, Wien

° Es gibt immer weniger Kinder (1,4 pro Paar in Deutschland und Österreich)
° Das durchschnittliche mütterliche Alter steigt kontinuierlich an.
° Die Autonomie der Patientin (ganz besonders von Schwangeren, die sich zu Recht als gesund einstufen) wird immer wichtiger.
Innovative medikamentöse Behandlungskonzepte wird es im Kreißsaal 2015 wahrscheinlich nicht geben, weil sich die pharmazeutische Industrie wegen des geringen Marktanteils nicht sonderlich für Geburtshilfe und Kinderheilkunde interessiert.
Verbesserungen der Geburtshilfe werden trotzdem eintreten, und zwar durch individuelle, auf das jeweilige Risiko ausgerichtete Betreuung sowie durch den flächendeckenden Einsatz von etabliertem Wissen.
Risikoschwangere werden ausnahmslos in Perinatalzentren mit hohen Geburtenzahlen geboren werden. Schwangere mit geringem Risiko werden in "Hotels mit angeschlossener medizinischer Infrastruktur" gebären beziehungsweise verstärkt ausschließlich durch Hebammen betreut werden.
Die Kaiserschnittrate wird steigen, die Vakuumentbindung wird bei rund sechs Prozent bleiben. Die Regionalanästhesie wird stark zunehmen. Die Häufigkeit von Dammschnitten wird sinken, die Zangenentbindung wird verschwinden. Die vaginale Entbindung bei Beckenendlage wird nur noch in spezialisierten Einrichtungen stattfinden.
Geburtsformen der Zukunft werden einerseits die einfache vaginale Geburt und andererseits der geplante Kaiserschnitt sein.
Die Geburt ist das psychosoziale Ereignis für Frauen und ihre Familie. Medizinisch gute Ergebnisse sind nur ein Aspekt der Bedürfnisse schwangerer Frauen und ihrer Partner. Emotionales Wohlbefinden und der "Erlebnischarakter" der Geburt gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Ansprechpartner:
o. Univ.-Prof. Dr. P. Husslein
Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde
Währinger-Gürtel 18-20, A-1090 Wien
Tel. +43 1 40 400-2821; Fax: -2862
Mail
***
Abdruck bzw. Verwendung frei – Belegexemplar erbeten an:
MWM-Vermittlung
Kirchweg 3 B, 14129 Berlin
Fax: 030/803 96-87
> Mail

Zurück Zur Presseseite DGGG-Kongress 2008


 

 

 
 
© xxmed.de, 2001