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Die Geschichte der St. Hedwig-Kliniken

Das St. Hedwig-Krankenhaus wurde von der damals einzigen katholischen Kirchengemeinde Berlins, der St. Hedwig-Gemeinde, 1846 gegründet. Es ist nach der Charité (1710) und dem evangelischen Elisabeth-Krankenhaus in Tiergarten (1837) das drittälteste noch in Betrieb befindliche Krankenhaus der Stadt. Während die St. Hedwig-Gemeinde die Trägerschaft innehatte, wurde das Krankenhaus von Beginn an durch die Ordensschwestern der Kongregation vom Heiligen Karl Borromäus betrieben. Als erste katholische Ordensfrauen nach der Reformation erreichten vier Schwestern am 14. September 1846 Berlin und wurden dort von einem königlichen Legaten in Empfang genommen. Kurze Zeit später nahmen die Borromäerinnen Ihren Dienst an den Kranken auf. Die Gründung des Krankenhauses Hedwigshöhe in Berlin-Grünau, als Schwester-Einrichtung des St. Hedwig-Krankenhauses, geht auf das Jahr 1925 zurück. Beide Einrichtungen zusammen bilden die St. Hedwig Kliniken Berlin.
Aufgrund des stetigen Wachstums des Krankenhauses wurde die Trägerschaft für das Krankenhaus 1887 von der Kirchengemeinde St. Hedwig auf die eigens gegründete "St. Hedwig-Krankenhaus Anstalt des öffentlichen Rechts" übertragen. Geborener Vorsitzender dieser Anstalt war zunächst der jeweilige Probst der St. Hedwig-Kirche, seit Gründung des Erzbistums Berlin 1930 ist es der amtierende Erzbischof. Im Jahr 1994 wurde die "St. Hedwig-Kliniken Berlin GmbH" als unmittelbare Trägergesellschaft gegründet, deren Alleingesellschafter zunächst besagte Anstalt blieb. Ab 1998 hat die Kongregation der Brüder vom Heiligen Alexius (Alexianerbrüder) die Rolle des Mehrheitsgesellschafters übernommen, die Anstalt – und damit mittelbar der Erzbischof von Berlin – ist seitdem Minderheitsgesellschafter.
In der wechselvollen Geschichte des St. Hedwig-Krankenhauses ist dieses unter allen herrschenden Regimen seinem Auftrag treu geblieben, für alle Hilfesuchenden – gleich welcher Weltanschauung! – da zu sein.
Das St. Hedwig-Krankenhaus zählt seit seinem Bestehen zu den führenden Häusern Berlins. Zu DDR-Zeiten war das St. Hedwig-Krankenhaus aufgrund der Unterstützung durch die Katholische Kirche in der Bundesrepublik eines der bestausgestatteten Krankenhäuser des Landes. Heute ist das St. Hedwig-Krankenhaus ein modernes Dienstleistungsunternehmen des Gesundheitswesens im Zentrum der Bundeshauptstadt. Die St. Hedwig Kliniken Berlin betreiben derzeit 665 Betten (gut 400 im St. Hedwig-Krankenhaus, 260 in Hedwigshöhe), beschäftigen rund 1.200 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von etwa 75 Mio. EUR. Es werden jährlich rund 18.000 Patienten stationär und etwa 25.000 Patienten ambulant behandelt.
Ansprechpartner für MEDIEN:
Alexander Grafe
Krankenhausdirektor St. Hedwig-Kliniken
Große Hamburger Straße 5-11, 10115 Berlin
Tel.: 030/2311-2546; Fax: 030/283 40 16
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MEDIEN-Kontakt:
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Kirchweg 3 B, 14129 Berlin
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