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TRADITION
MIT ZUKUNFT
Die Schwerpunkte des St. Hedwig-Krankenhaus Berlin-Mitte
Pressetext von Krankenhausdirektor Alexander Grafe
Zu den Schwerpunkten des St. Hedwig-Krankenhauses im Bereich körperlicher
Erkrankungen (Somatik) zählen die Kliniken für Innere Medizin,
Chirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Urologie und das Deutsche
Beckenbodenzentrum (DBBZ) sowie das Institut für Radiologie und das
Labor. Eng verknüpft mit dem stationären Bereich ist das ambulante
Gesundheitszentrum, das aus drei internistischen Schwerpunktpraxen für
Kardiologie, Gastroenterologie und Hämatologie/ Onkologie, einer
Praxis für Gynäkologie, einer Praxis für Urologie und einer
Praxis für Laboratoriums-medizin besteht. Die Kliniken des St. Hedwig-Krankenhauses
sind eingebunden in die Grund-versorgung und die gehobene Regelversorgung
in Berlin-Mitte. Durch Spezialisierung haben die Abteilungen für
Innere Medizin, Chirurgie und Urologie sowie das DBBZ jedoch überregionale
Bedeutung. Zudem ist das St. Hedwig akademisches Lehrkrankenhaus der Charité.
Teile der Charité-Psychiatrie sind bereits seit einiger Zeit am
St. Hedwig-Krankenhaus angesiedelt.
Durch den Umzug der Psychiatrie Charité-Mitte bietet das St. Hedwig-Krankenhaus
nun eine noch umfassendere integrierte Versorgung auf allen wichtigen
medizinischen Gebieten.
Die Klinik für Innere Medizin bietet eine breite internistische
Versorgung. Hinzu kommen jedoch besondere Schwerpunkte:
* Das Zentrum für Zuckerkrankheiten, Stoffwechselstörungen
und Übergewicht:
Es ist als ausgewiesenes Behandlungszentrum für Diabetiker und als
Diabetes-Fußzentrum zertifiziert. Neben der Akutbehandlung diabetischer
Stoffwechselentgleisungen steht die Therapie diabetischer Komplikationen
und Folgekrankheiten wie zum Beispiel des gefürchteten Nierenschadens
(diabetische Nephropathie) im Mittelpunkt. Die Betreuung der diabetischen
Nephropathie erfolgt gegebenenfalls in Kooperation mit dem Kuratorium
für Heimdialyse. Die diabetische Fußambulanz ermöglicht
eine vor- und nachstationäre sowie eine weiterführende ambulante
Betreuung, und zwar fachübergreifend unter Einbeziehung von Diabetologen,
internistischen Gefäßspezialisten (Angiologen), Gefäßchirurgen
sowie Radiologen. Ein zweiter Schwerpunkt des Stoffwechselzentrums ist
die Behandlung von Hormonerkrankungen, speziell von Erkrankungen der Schilddrüse
und der Nebenschilddrüse in Kooperation mit der endokrinen Chirurgie
des Hauses. Die dritte Säule des Stoffwechselzentrums ist die Therapie
des krankhaften Übergewichts, mit der – besonders im Krankenhaus
selbst – Behandlung übergewichtiger insulinresistenter Diabetiker,
einer ambulanten Beratungssprechstunde, einer speziellen Herz-Sprechstunde
für Übergewichtige und einem umfassenden physiotherapeutischen
Trainingsprogramm (ambulant und stationär). Die ambulante und stationäre
Adipositasbehandlung erfolgt ebenfalls fachübergreifend in Zusammenarbeit
zwischen Diabetologen, Kardiologen, Diät- und Diabetesberatung, Physiotherapie
und psychologischer Beratung.
* Der Schwerpunkt für Krebserkrankungen (Hämatologie/Onkologie),
der seit mehr als 30 Jahren besteht: Er bietet eine umfassende diagnostische
und therapeutische Betreuung Patienten mit Leukämien und anderen
Erkrankungen der Blutbildung sowie mit Tumoren der einzelnen Organe. Das
Therapieangebot beinhaltet stationär und ambulant eine umfassende
medikamentöse Betreuung, einschließlich einer differenzierten
Schmerztherapie, und eine integrierte ganzheitliche Betreuung durch Onkologen,
Seelsorgern, Psychologen, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern. Das umfassende
ganzheitliche Therapieangebot ist in Berlin auf diesem Gebiet einzigartig.
In der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie –
minimal-invasive Chirurgie – gibt es neben der Allgemeinchirurgie
drei besondere Kompetenzzentren für die Bereiche Viszeralchirurgie
(die inneren Organe betreffend), Gefäßchirurgie und endokrine
(also die für Stoffwechsel zuständigen Drüsen wie etwa
die Schilddrüse betreffende) Chirurgie. Ein Schwerpunkt der Klinik
ist die „Schlüsselloch-chirurgie“ (minimalinva-sive Chirurgie,
MIC). Die MIC wird routinemäßig unter anderem bei Blind-darmoperationen,
bei Operationen der Gallenblase, bei Leisten- oder Bauchwandbruch-Operationen
sowie bei einigen Operationen an Magen und Darm eingesetzt. Durch das
schonende Operations-verfahren ohne große Schnitte, über Endoskope,
wird der Körper weniger belastet. In der Folge verkürzt sich
der Klinikaufenthalt; zudem ist der Patient nach der Operation schneller
wieder belastbar und arbeitsfähig.
In der Klinik für Urologie erfolgt die operative und nicht-operative
Behandlung von Erkrankungen der Niere, der ableitenden Harnwege und des
männlichen Genitals sowie die Behandlung urologischer Tumorpatienten.
Die Klinik zählt zu den traditionsreichsten in Deutschland und bietet
(bis auf Nierentransplantationen) das komplette Leistungsspektrum der
Urologie an. Besondere Schwerpunkte sind hier die Tumorchirurgie mit kompletter
oder organerhaltender Entfernung befallener Nieren und Nebennieren, der
vollständigen Entfernung der Prostata und Entfernung der befallenen
Harnblase mit Bildung einer Ersatzblase aus Darmabschnitten. Ein weiterer
Schwerpunkt ist die plastische Chirurgie mit Rekonstruktion nach tumorchirurgischen
Eingriffen und Harnröhrenaufbauplastiken und sämtlichen Möglichkeiten
der Operation bei hochgradiger Verengung der Harnröhre. Auch hier
werden minimal-invasive Eingriffe vorgenommen – wo es möglich
und sinnvoll ist.
Das Deutschen Beckenbodenzentrum hat in der kurzen Zeit seit
seiner Gründung im Jahr 2004 weit über die Grenzen Berlins hinaus
große Bedeutung für Frauen mit Erkrankungen des Beckenbodens
erworben. Die Aufgabe dieses Zentrums ist die Diagnostik und Therapie
von Funktionsstörungen und Erkrankungen des Beckenbodens, die konstitutionelle,
erworbene oder altersbedingte Ursachen haben können. Ergänzt
wird das medizinisch-diagnostische und therapeutische Programm durch eine
spezielle Ernährungstherapie, eine fokussierte Physiotherapie und
eine sexualmedizinische Beratung. Konkret werden alle Formen der Harn-
und Stuhlinkontinenz, Lageveränderung der Blase, der Genitalorgane
und des Darmes, Blasen- und Darmentleerungsstörungen (Harnverhalt,
Darmverstopfung), eine anlage-, geburts- und altersbedingte Beckenbodenschwäche
sowie Urogenital- und Darmfisteln und Fehlbildungen des kleinen Beckens
behandelt. Wesentlich ist auch die Vorbeugung von Beckenbodenfunktionsstörungen
sowie die Behandlung von Sexualbeschwerden in Zusammenhang mit den Erkrankungen
und Funktionsstörungen des Beckenbodens.Andere Abteilungen des Hauses
wie die Enddarmchirurgie (Koloproktologie) und die Urologie sind Kooperationspartner
des Deutschen Beckenbodenzentrums.
Ansprechpartner für MEDIEN:
Alexander Grafe
Krankenhausdirektor St. Hedwig-Kliniken
Große Hamburger Straße 5-11, 10115 Berlin
Tel.: 030/2311-2546; Fax: 030/283 40 16
Mail
oder
Prof. Dr. Karl-Michael Derwahl
Ärztlicher Direktor
Tel.: 030/2311-2503; Fax: -2324
Mail
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MEDIEN-Kontakt:
MWM-Vermittlung
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Tel: (030) 803 96-86, Fax: -87
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