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Orientation
of the mental health care system towards the needs oft people with migration
background
Für Menschen in Deutschland mit Migrationshintergrund ist der Zugang
zu unserem Gesundheitssystem oft erschwert. Ursachen sind unter anderem
sprachliche Hürden und kulturelle Unterschiede im Krankheitsverständnis.
Ganz besonders gilt dies für psychische und psychiatrische Erkrankungen.
Migrantinnen und Migranten weisen besonders oft seelische Leiden auf,
und gerade Ihnen wird oft nicht ausreichend geholfen.
Das von der VW-Stiftung unterstützte Projekt (Laufzeit: 2009 bis
2012) untersucht diese Zusammenhänge genauer. Durch repräsentative
Erfassung der Krankheitshäufigkeit bei türkisch-stämmigen
Bewohnern, Untersuchung der Barrieren und Ressourcen zur Nutzung der Versorgungseinrichtungen,
Erarbeitung von Qualitätsstandards sowie eines Trainingsprogramms
zur "interkulturellen Kompetenz" sollen die Behandlungsmöglichkeiten
für seelisch kranke Migranten letztlich verbessert werden.
Partner des internationalen Forschungsprojektes sind die Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin (Prof. Andreas
Heinz), das Institut für Medizinische Psychologie des UKE Hamburg
(PD Dr. Holger Schulz) sowie die Universitätsklinik für Psychiatrie
Istanbul (PD Dr. Kaan Kora). Studienleitung:
Dip. Psych Mike Mösko
Mail
Dip. Psych Ulrike Kluge
Mail
Infos und Kontakt NUR für Medienvertreter/innen:
MWM-Vermittlung
Pressestelle DGGG-Kongress 2008
Kirchweg 3 B, 14129 Berlin
Tel.: (030) 803 96-86; Fax: -87
Mail



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